Mit ihrem Urin markieren frei lebende Katzen normalerweise ihr Territorium. Sie senden so Botschaften an ihre Artgenossen, mit Informationen über Geschlecht, Alter und Hormonstatus. Auf diese Art verständigen sich die Tiere und legen Hierarchien untereinander fest. Bei Stubenkatzen allerdings ist solch ein "unreines" Verhalten eher ein Symptom für Dauerstress, etwa wenn viele Katzen beieinander leben. Bei den Tieren kann ein Gefühl von verschärftem Wettbewerb aufkommen. Sie versuchen sich dann gegen ihre Artgenossen zu behaupten, indem sie ihren Lebensraum markieren. Möglicherweise protestieren sie damit aber auch gegen eine Veränderung in ihrer Umgebung. Zum Beispiel, wenn ein Hund plötzlich in den Haushalt einzieht, Nachwuchs hinzukommt oder eine vertraute Person fehlt.
Also bitte Nachsicht und Geduld. Danke
Trotzdem muss Herrchen oder Frauchen sich nicht damit abfinden. Manchmal hilft es schon, den Futternapf oder die Schlafstätte an die Stelle zu stellen, an der die Katze immer wieder ihre Pfütze hinterlässt. Keine Katze wird direkt neben ihrer Futter- oder Schlafstätte ihr Geschäft erledigen. In jedem Fall richtig und wichtig ist es, sich intensiv mit den Tieren zu beschäftigen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben. Je mehr Aufmerksamkeit sie bekommen, desto weniger werden sie sich vernachlässigt fühlen.
Außerdem braucht jeder Stubentiger sowohl genügend Rückzugs- möglichkeiten als auch jede Menge Spielplätze. Haben die Tiere genügend Abwechslung, sind sie wesentlich ausgeglichener. Schließlich liegt es in ihrer Natur, auf Erkundungstour zu gehen. Daher kann es auch sinnvoll sein, sie möglichst nicht nur im Hausinneren zu halten, sondern öfter mal auf Streifzug in die Umgebung zu lassen. Auf diese Art bekommt jedes Tier den Freiraum, nach dem es sich sehnt.
Bevor es zum Problem wird, kann man aber auch noch andere Mittel ausprobieren - etwa geruchs-neutralisierende Putzmittel. Auf keinen Fall sollte man Ammoniak verwenden, denn das enthält ein Harnstoff-Derivat, was die Katzen erst recht zum Urinieren motiviert. Ein durch und durch natürliches Hilfsmittel sind dagegen die körpereigenen Pheromone der Katze: chemische Substanzen, mit denen die Tiere üblicherweise ihre Umgebung markieren und mit Artgenossen kommunizieren. Wischt man die Pheromone mit einem weichen Tuch im Gesicht der Katzen ab und verreibt sie an den kritischen Stellen, werden diese von der Katze als vertraut empfunden: In Zukunft gibt es keinen Grund mehr, sie zu markieren.
Mittlerweile werden diese Pheromone auch zum Verdunsten in kleinen Behältern für die Steckdose angeboten. Für uns Menschen ist nichts zu riechen, die Katzen dagegen werden im besten Fall ausgeglichener und ruhiger … und besinnen sich vielleicht doch noch auf ihre Toilette.
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Frauchens schnurrender Liebling
Ghismo
Ghismo ist 5-jährig, 3/4 Perser und ein Schmuser wie er im Buche steht. Morgens werde ich schmusend, schnurrend böse Geister vertreibend geweckt, somit kann also für den Neuen Tag nichts mehr daneben gehen.
Unsere Prinzessin auf der Erbse
Leben mit Reico im mineralischen Gleichgewicht:
Alexa
Alexa ist eine 7-jährige sehr liebenswerte eigenwillige Hauskatze. Wir haben Sie ganz bewusst aus dem Tierheim vor 4 Jahren zu uns geholt da Sie, ausgelöst durch Verstoss, an Epelepsie leidet. Sie ist eine eigenwillige liebenswerte Persönlichkeit, die noch nie etwas kaputt gemacht hat und auch in jeder Situation weiss wo das Katzenclo steht.
Tolstoij
Tolstoij
Ein charmanter, 5-jähriger immer öfter vor sich her schlemmender Genießer, der Hier und Da das Streunen nicht lassen kann. So oder so ähnlich hat Tolstoj auch über das Tierheim bei uns wieder ein Zuhause gefunden, die Betonung liegt wohl bei GEFUNDEN. Ich bin immer froh wenn Er über Nacht, natürlich als Letzter, unser Zuhaus mit seiner Anwesenheit beglückt.