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 | Liebe Papageienfreunde oder die es noch werden moe |
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Vorwort!
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Hallo liebe Papageienfreundin! Hallo lieber Papageienfreund!
Diese Lektüre ist entstanden weil ich selber als ich mit der Papageienhaltung anfing keine Lektüre fand die mich als Anfänger über die wichtigsten Dinge der Papageienhaltung aufklärte und ich mich sehr mühsam durch die Lektüre von Büchern und Internetseiten über vieles aufklären lassen musste.Ich persönlich hätte einige typische Anfängerfehler vermeiden können, wenn ich mich vor dem Kauf der Papageien besser informiert hätte. Damit Ihnen vor dem Kauf bewusst wird worauf sie sich einlassen, was alles auf Sie zukommen kann und damit Ihre Papageien von Anfang an gut gehalten werden und Sie gemeinsam mit Ihrem neuen Freund – besser noch Freunden – glücklich leben und gemeinsam alt werden, schreibe ich dieses Script. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es ersetzt auch keine persönliche Beratung, sondern soll als Hilfestellung bei vielen Problemen – gerade bei Anfängern in der Papageienhaltung - verstanden werden, wovon die meisten Probleme bei der richtigen Ernährung und der richtigen Haltung vermieden werden können. Bei einigen Dingen gibt es verschiedene Ansichten zwischen den Züchtern, Papageienhaltern und auch Instituten. Ich bin mir aber sicher das Sie als verantwortungsbewusster Halter schon bald das richtige für Ihre Papageien machen werden. Es gibt mit Sicherheit auch bessere Lektüre, ich bin kein Professioneller Schreiber, aber ein Mensch der „seine“ Papageien liebt und durch seine Erfahrungen mithelfen möchte das auch Sie viele schöne Stunden mit „Ihrem“ neuen oder alten Partner erleben dürfen. Sie werden sich sicher schon darüber wundern das ich so betone das es „ihr“ Papagei bzw. „Ihre“ Papageien sind oder gar „meine“... Ich denke sie werden schon bald begreifen das Papageien keine Knuddeltiere sind sondern wunderbare Wesen mit eigenem Willen und Verstand. Ihr Vertrauen zu uns und ihre Liebe schenken sie uns nicht einfach so, sondern das müssen wir uns erarbeiten. Wenn wir das geschafft haben – dann steht eine der schönsten Partnerschaften zwischen Mensch und Tier nichts im Weg. Wenn man seine Papageien als Individuum mit eigenständiger manchmal eigenwilliger eigener Charaktere erkennt und respektiert eben „Ein Wunder der Natur“ o. a. als „Ein Geschenk des Himmels“ annimmt, ist es wie es sein sollte, eine Freundschaft fürs Leben (d.h. 60/80 o.a. 100Jahre !).
Ich bin wie schon so oft gefragt worden „Warum ausgerechnet Papageien?
Meine Antwort nach Kehrung in mein Innerstes: Ausgerechnet? Nein. Es hätten ebenso gut auch andere Tiere sein können. Ich bin da so rein gewachsen, sicher vorbelastet durch die Bewunderung über einen Gelbhaubenkakadu den ich als Kind im Zoo gesehen hatte und meinem Grossvater der eine Vogelfreiflugvoliere mit Singvögeln und Fasanen hatte. Meine Schwester und ich sind nachdem unsere leibliche Mutter verstarb bei unseren Grosseltern mit viel Liebe trotz Generationssprung aufgewachsen. Außerdem leben in unserem Haushalt 2 Katzen aus dem Tierheim, die mir gerade durch ihre Eigenwilligkeit so sehr ans Herz gewachsen sind. Warum dieser Shop? Ergibt sich mit aus dem Absatz davor und durch ungewollte Arbeitslosigkeit meinerseits, die sich nicht mit Untätigkeit abfinden kann und durch den Wunsch eine kleine Auffangstation gem. der Statuten des Papageienfreunde Nord e.V. dem mein Mann und ich angehören d. h. ehrenamtlich gründen, aufbauen und betreuen zu wollen und durch den Shop die Haltungskosten im Rahmen zu halten für den Papageienverein und für meine Person. Nicht so gross wie die Mundt aus Bochum, dazu fehlen mir verständlicher Weise die finanziellen Mittel, überschaubar um es noch allein bewerkstelligen zu können, denn im Zweifelfall …………. Warum Auffangstation? Sicherlich trotz vieler behördlicher Widerstände auch um mein Gewissen meinen Lieblingen gegenüber, da sie auch mich alle wie sie da sind überleben werden. Was heißt das? Ich möchte meinen Beitrag ruhigen Gewissens dazu beitragen im Alters- o. a. Krankheitsfalle sagen zu können die verantwortungsbewusste und zeitaufwendige Pflege meiner Lieblinge in treue Hände abgeben zu können. Wobei es mir ein Bedürfnis ist, hier noch anzumerken das alle Papageien denen wir ein Neues zuhause geben durften, durch sogenannte Besondere Umstände bei uns gelandet sind.
Warum habe ich dann auch eine sogenannte Zuchtgenehmigung? Insider werden es wissen, für alle Anderen: Sobald ein Krummschnabel ein Ei legt bedarf es einer geprüften amtlichen besiegelten Genehmigung sonst macht man sich strafbar. Ist man in der glücklichen Lage Papageien artgerecht halten zu können, ergibt sich oftmals naturbedingt ein Gelege sh. Nepumuk und Penelope´ unser Weisshaubenkakadu-Nachwuchs.
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Privat zu bewundern unter Dopplklick auf Logo
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Überlegungen vor der Anschaffung
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Bevor Sie sich dazu entscheiden einen Papageien zu kaufen sollten Sie erst mal über einige Dinge nachdenken und Punkt für Punkt überlegen ob Sie die gewünschten Voraussetzungen für die Haltung erfüllen und auch bereit sind auf einige Dinge zu verzichten, damit Ihr Papagei nicht zum Wandervogel wird und auch bekommt, was er braucht. Ich habe alles allgemein gehalten da einiges eher speziell auf Wildfänge zutreffen wird, aber das meiste auch für Handaufzuchten und Naturbruten gilt.
Wenn Sie Zeit und Lust haben empfehle ich Ihnen einen Besuch beim N.O.P. in Holland, dort werden viele Papageien aus den verschiedensten Gründen abgegeben, sei es aus Gesundheitlichen wie z.B. Asthma oder Anderen, wie z.B. das der Papagei anfing sich zu rupfen oder sich zum Schreier entwickelte. Bei einigen davon handelt es sich um sogenannte Wandervögel mit denen die Besitzer nicht zurechtkamen und die dort fürsorglich aufgenommen wurden. Als ich zuletzt dort zu Besuch war, waren es nach Angaben einer Mitarbeiterin des N.O.P. über insgesamt 3000 Papageien und es werden mehr....
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Jetzt eiinigen grundsätzlichen Überlegungen:
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1. Haben Sie genug Zeit für Ihren neuen Partner? Sie sollten wissen dass ein Papagei ein Tier ist, das in der Freiheit in Schwärmen lebt.Wenn Sie den Papagei alleine halten sollten Sie sehr viel Zeit für Ihn haben, da Sie ihm den fehlenden Partner ersetzen müssen, was kaum möglich ist. Auch kann es sich als sehr schwierig gestalten ihn später mit einem Partner zu verpaaren. Am besten für den Papagei ist es wenn Sie ihm direkt einen Partner – möglichst im gleichen Alter und nicht gleichgeschlechtlich – zugesellen! Sie wollen doch auch nicht immer alleine leben müssen, ganz ohne Partner?
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Erkundigen Sie sich bei Ihrem Züchter oder Fachhändler nach dieser Möglichkeit. Ein wirklich verantwortungsvoller Züchter bzw. Fachhändler wird Ihnen gerne dabei helfen.
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2. Eingewöhnung...Ein Papagei benötigt einige Zeit um sich bei Ihnen einzugewöhnen. Es kann sein das Sie sehr viel Geduld brauchen bis der Papagei sich an die neue Umgebung gewöhnt hat. Die neue Umgebung, ungewöhnliche Geräusche und die Trennung von allem gewohnten machen dem Papagei eventuell zu schaffen und er reagiert vielleicht nicht sofort so wie sie es erhofften. Haben Sie genügend Geduld um dem Papagei die Zeit zu geben sich gut einzugewöhnen (das kann manchmal auch Monate dauern) und diese Zeit ohne den Mut zu verlieren durchzustehen?
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3. Schmutz und Staub...Ein Papagei verursacht schon einiges an Schmutz und Staub. Einige Papageienarten mehr wie andere. Eventuell knabbert er auch schon mal an Ihren Tapeten oder gar Möbeln... Sie können den Papagei dafür nicht bestrafen. In Grenzen kann man das zwar mit Erziehung verhindern, aber nicht völlig, es sei denn sie können ein eigenes Zimmer für die Papageien zur Verfügung stellen. Macht Ihnen das nichts aus oder können sie Ihnen ein eigenes Zimmer bieten?
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4. Kontaktprobleme...Es kann vorkommen das der Papagei sich nicht Ihnen als Kontaktperson anschließt sondern sich jemand anderem aus Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis oder ihren Lebenspartner als Bezugsperson auswählt.
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Ein Papagei ist eben ein Individuum und sucht sich genau wie wir seine Lieblingspartner aus, da kann man nichts erzwingen. Ist das in Ordnung für sie?
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5. Lebensraum für Ihren neuen Partner...Können sie ihrem neuen Partner genug Lebensraum zur Verfügung stellen? Ein Käfig alleine wird da nicht ausreichen... Sinnvoll ist z.B. der Kauf oder Bau eines Papageienfreisitzes damit der Vogel fliegen und sich bei Ihnen aufhalten kann. Können Sie Ihm keinen Freiflug gewähren wäre der Kauf einer Voliere angebracht, die mindest Maße sollten dann min. 2mx1mx1m ( Breite, Tiefe, Höhe) betragen.
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6. Urlaub u. s .w. ...Wissen Sie wohin mit dem Vogel wenn sie in Urlaub fahren oder Krank werden oder vielleicht sogar ins Krankenhaus müssen? Da ein Umgebungswechsel Stress für den Papagei bedeutet sollten Sie jemand haben der sich in der Zeit um ihn kümmern kann. Also Futter geben, sich mit dem/den Vögeln beschäftigen, saubermachen des Käfigs usw. in der Zeit ihrer Abwesenheit.
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7. Allergien/Krankheit.........Haben Sie oder Haushaltsangehörige keine Allergie gegen Federn oder Federstaub?
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8. Ernährung...Ihr Papagei benötigt eine vielseitige, ausgewogene Ernährung um Gesund und Alt werden zu können. Ihnen muss bewusst sein das die Nahrung einiges an Geld kostet und die Zubereitung von z.B. Kochfutter auch Zeit. Können Sie sich das leisten?
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9. Tierarzt ......Wenn der Papagei einmal zu einem Vogelkundigen Tierarzt gebracht werden muss kann das ganz schön ins Geld gehen. Können und wollen sie das ausgeben? Es kommen in einigen Fällen schon mal ein paar 100€ auf einen zu.
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10. Lebenserwartung............ Ihnen sollte bewusst sein das ein Papagei bei gesunder Ernährung und guter Haltung mehrere Jahrzehnte alt werden kann, in einigen Fällen über 80 Jahre alt... Die ganzen Jahrzehnte werden Sie sich um ihn kümmern müssen, tragen Sie die Verantwortung für sein Leben! Eine Trennung von Ihnen und der gewohnten Umgebung würde dem Vogel schwer zu schaffen machen. Sind Sie bereit so lange mit ihm alt zu werden oder wenn es gar nicht anders geht dafür zu sorgen das er wirklich in tierliebe und verantwortungsvolle Hände kommt?
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Kanarienvögel
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